11.03.2017

Hellweger Anzeiger 11.03.2017

Schüler zeigen Flagge für Tibet

Flagge zeigen für Tibet

Hellweger Anzeiger 11.03.2016

Schüler zeigen Flagge für Tibet

Hellweger Anzeiger 12.03.2015

Zeichen der Solidarität

17.10.2012

Zeitungsartikel

Hier zur Reaktion.

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Westfälische Rundschau 23.01.2012

Zeitungsartikel über den Tag der offenen Tür am PGU 

Dezember 2011

November 2011

Presseartikel nach unserer Tibetfahrt.

Westfälische Rundschau, 17.02.10

PGU sucht nach UNESCO-Erben

Unna. Das Pestalozzi-Gymnasium Unna (PGU) verliert nach 13 Jahren ein bekanntes Markenzeichen. Die UNESCO-AG mit dem Schwerpunkt Tibet hat zum Schulhalbjahreswechsel ihre Arbeit eingestellt.

Auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft ist offiziell von internen schulpolitischen Gründen die Rede. Doch hinter den Kulissen brodeln die Gemüter.

Es sei versucht worden, das Profil des PGU als UNESCO-Projekt-Schule zu festigen. Nun jedoch rollen die Aktiven ihre Tibet-Flagge ein. Dabei reisten in den vergangenen 13 Jahren insgesamt 110 Schüler, Eltern und Lehrer nach Tibet, um Land und Kultur kennen zu lernen und nicht zuletzt ein Tadra-Kinderdorf in Dawu zu unterstützen. Generationen von Schülern sammelten Geld, gestalteten elf Kalender, vermittelten Patenschaften – insgesamt 350 000 Euro flossen so für die gute Sache nach Fernost.

Die Schülerschaft steht noch hinter der UNESCO-Idee, befindet sich aber gleichermaßen in einer Zwickmühle. Viele der in der ehemaligen Arbeitsgemeinschaft engagierten 35 Schüler haben sich mitunter schon fünf bis sechs Jahre aktiv für ihr Tibet-Projekt eingesetzt. Schon im März 2009 bat die AG die Schulleitung um mehr Unterstützung. Laut Kritik zu üben, dass sie ihre Arbeit mit voller Rückendeckung nicht mehr ausführen können, kommt für sie allerdings nicht in Frage. Zu groß ist die Furcht vor Sanktionen durch ihre Lehrer, die am Ende eines jeden Jahres die Noten geben und mithin am längeren Hebel sitzen.

Es mangelt offenbar an Lehrern, die sich wie ihre Schüler für die UNESCO-Idee begeistern können. „Die ganze Arbeit wurde Manfred Bergermann nach all den Jahren zu viel”, sagt der stellvertretende Schulleiter Jürgen Meinel. Deshalb sollten nun „junge Kollegen” nachfolgen und das Prädikat UNESCO-Schule mit neuem Leben füllen. „UNESCO ist sehr vielseitig, es wird ein neues Thema gewählt, aber das braucht Zeit”, sagt Meinel.

Keineswegs plötzlich, sondern schon vor einem halben Jahr sei entschieden worden, das Schwerpunktthema Tibet auslaufen zu lassen. Ein Entschluss, den die Schüler nicht hinnehmen und sich weiterhin in privater Gemeinschaft für das Tadra-Projekt, das Waisenkinderdörfer baut und unterstützt, engagieren (www.tadra-unna.de). In den Sommerferien 2011 wird auch noch die letzte Schülergruppe nach Tibet reisen – sie sollen für ihr jahrelanges Engagement belohnt, nicht durch schulinterne Politik bestraft werden.

(Quelle: http://www.derwesten.de)

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