Chinesische Provinzen

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Anhui Hainan Hubei Níngxia Shanxi Yunnan
           
AR Innere Mongolei Hebei Jiangsu Peking Sichuan Zhejiang
           
Fujian Heilongjiang Jiangxi Qinghai Tianjin  
           
Gansu Henan Jilin Shaanxi Tibet  
           
Guizhou Hongkong Liaoning Shandong Xinijang  
           
           
         

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Anhui

Name Anhui, dieser Name ist zusammengesetzt aus den ersten Schriftzeichen der beiden Städte Anqing und Huizhou.
   
Koordinaten 32° N, 117° O
   
Lagebeschreibung Anhui liegt im Südosten Chinas und grenzt an die sechs Provinzen Jiangsu, Shandong, Henan, Hubei, Jianxi, Zhejiang. Die Provinz Anhui wird von Nordosten zu Südwesten von den beiden Flüssen Huaihe und Yangtse in 3 Teile geteilt. Zwischen den beiden Flüssen ist das Hügelland von Jianghuai. Das Gebirge Dabieshan bildet die westliche Grenze zu den Provinzen Henan und Hubei. Die Fläche ist 130 000 Quadratmeter groß.
   
Bevölkerung ca. 58,97 Millionen Einwohner. 429 Einwohner pro km²
   
Wichtige Städte Hefei ist die Hauptstadt von Anhui. Außerdem gibt es 2 Bezirke: Xuancheng & Chizhou.
   
Landwirtschaft Mit einer Anbaufläche von 4,291 Millionen Hektar bildet Anhui eine der wichtigsten Agrarprovinzen Chinas. Sowohl Pflanzen des Südens als auch des Nordens werden dort angebaut, vor allem Wasserreis, Weizen, verschiedene Bohnensorten und Mais. Zu den Hauptindustriepflanzen gehören Baumwolle, Tabak, Erdnüsse, Rapssamen und Tee. Weit verbreitet und berühmt sind der Schwarztee aus Qimen, der grüne Tee aus Tunxi und der grüne Maofeng-Tee von Huangshan. Außerdem ist die Provinz fisch- und waldreich.
   
Industrie Die Provinz ist auch reich an Bodenschätzen. Unter den insgesamt mehr als 40 Arten wie Mangan, Molybdän, Blei, Zink, Phosphor, Alaun, Gips, Kohle, Eisen, Kupfer und Schwefeleisen, nehmen die Vorkommen der letzten vier im ganzen Land einen bedeutenden Platz ein. Die Eisen- und Stahlproduktion in Ma´anshan, die Kohleförderung in Huainan und Huaibei sowie die Kupferproduktion in Tongling nehmen einen wichtigen Platz in China ein. Auch Energiewirtschaft, Maschinenbau, chemische Industrie, Leichtindustrie und Textilindustrie haben große Fortschritte gemacht.
   
Jahreseinkommen Jährlich verfügbares Pro-Kopf-Einkommen auf dem Land im Jahr 2004 (in Yuan): 2499.3 Jährlich verfügbares Pro-kopf-Einkommen in der Stadt im Jahr 2004 (in Yuan): 7511.4
   
Historische und Landschaftliche Sehenswürdigkeiten Berühmt ist vor allem der Berg Huangshan, der von UNO zum Naturerbe der Welt erklärt ist. Dann die Ming-Gräber im Kreis Fengyang, die Wandmalereien des Taiping-Aufstandes im Kreis Jixi, der Taibai-Turm in Ma´anshan und der Tempel Guangjisi in Wuhu.
   
Kulturelle Besonderheiten Anhui spielte auch in der Kulturgeschichte Chinas eine wichtige Rolle. Die wichtigsten philosophischen Schulen - Daoismus und Zen-Budhismus - sind ursprünglich hier entstanden. Zahlreiche prominente Schriftsteller, Dichter und Maler machten Anhui eine Zeitlang zu einem Kulturzentrum Chinas. Auch die heutzutage weltbekannte Peking-Oper ist eine Abwandlung der lokalen Oper aus Anhui. Bis heute haben sich noch viele traditionelle lokale Opernarten erhalten.
   
Sonstiges Der Ort Bozhou an der Grenze zur Provinz Henan ist die Heimat Hua Mulans, eines Mädchens, das an Stelle seines Vaters zwölf Jahre lang in der Armee diente und sich Verdienste erwarb. Für diese Geschichte interessierte sich auch Disney und drehte 1999 einen gleichnamigen Trickfilm, der weltweit große Erfolge erzielte. Bozhou ist ferner bekannt als Zentrum des Handels mit Rohstoffen für die traditionelle chinesische Medizin und als historischer Stützpunkt des Generals Cao Cao. In der Nähe der Stadt fiel am 20. Oktober 1977 der Meteorit Boxian vom Himmel, in dem das neue Mineral Zhanghengit entdeckt wurde
   
Klima Anhui liegt im Grenzbereich zwischen gemäßigtem und subtropischem Klima. Außerdem treffen hier die warmen und kalten Luftströmungen von der Küste und dem Binnenland aufeinander. Daher ist das Klima wechselhaft, wobei es besonders im Gebiet des Flusses Huai He immer wieder zu Überschwemmungen, aber auch zu Dürren kommt. Die Jahresniederschläge steigen von rund 700 mm im Norden bis auf über 2000 mm am Huang Shan im Süden an.
Klimadiagramm nach Walter der Hauptstadt Hefei.

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Autonomes Gebiet Innere Mongolei

Name Autonomes Gebiet Innere Mongolei
   
Koordinaten Vom 53°12' bis zum 37°24' Breitengrad und vom 97°12' bis zum 126°04' Längengrad
   
Lagebeschreibung Großteil ein Plateau, Wüste im Westen, von Bergen eingegrenzt, im Nordwesten viele Salzseen.
   
Bevölkerung 23 320 000 Einwohner, davon
  80% Hanchinesen
  17% Mongolen
  2% Mandschu
   
Wichtige Städte Hohhot (Hauptstadt); Baotou (größte Industriestadt)
   
Wirtschaft Landwirtschaft ist der größte Wirtschaftsfaktor: Ackeranbaufläche von 6.297.000 Hektar, Getreideproduktion insgesamt 17.049.400 Tonnen. Industrie: Verarbeitung von Agrarprodukten ist sehr wichtig in der Industrie.
   
Jahreseinkommen Pro-Kopf-Einkommen auf dem Land: 2606 Yuan
  Pro-Kopf-Einkommen in der Stadt: 8123 Yuan
   
Sehenswürdigkeiten Grasland mit Besuch bei einem traditionellen Stamm, Wüstenlandschaft mit Attraktionen wie Dromedarreiten, Hohhot mit dem Fünf Pagoden Kloster, den Grabstätten von Prinzessin Wang Zhaojun und der Wanbuhuayanjing Pagode
   
Kulturelle Besonderheiten Nadam-Fest, das Nationalfest der Mongolen, ein sportlicher Wettstreit in 3 traditionell mongolischen Sportarten: Ringkampf, Bogenschießen und Pferderennen.
   
Sonstiges Wird von ca. 1000 Flüssen durchzogen
   
Klima Kontinental-Gemäßigt mit langen, kalten Winter und kurzen, warmen Sommern, im Frühling häufig Sandstürme. Temperaturen von -50 bis + 49°C. Von Südosten bis nach Nordwesten nimmt die Regenmenge kontinuierlich ab.
Klimadiagramm nach Walter der hauptstadt Hohhot.

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Tsetang

Name Tsetang (Chinesischer Name: 泽当Englischer Name: Tsetang Province)
   
Sehenswürdigkeiten Lhamo La-tso (einer der heiligsten Seen in Tibet), Chim-Puck Hermitage (Meditationshöhle), Yumbolakhang (antike Festung, angeblich ältester Siedlungsort Tibets), Samye-Kloster (eines der ältesten tibetischen Klöster)
   
Gesamtfläche 7.000 km²
   
Einwohnerzahl 15.200
   
Lage 183 km südöstlich von Lhasa
   
Höhe 3.100 Meter über dem Meeresspiegel
   
Gründung 779 n.Chr. von König Trisong Detsen
   
Koordinaten Länge 91°41' E, Breite 29°02' N

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Fujian

Name Fujian,  福建省 (von den Namen zweier Städte: Fuzhou und Jianou).
   
Koordinaten 26° N, 118° O
   
Provinz-Hauptstadt Fuzhou
   
Große Städte Fuzhou, Xiamen, Quanzhou, Zhangzhou, Putian
   
Fläche 121.400 km² das ist ungefähr die Fläche Österreichs + die der Schweiz; Anteil an der Volksrepublik China: 1,26 %
   
Einwohner 35.1100.000 (Hanchinesen: 98,29%; She: 1,1%; Hui: 0,32%)
   
Dichte 289,2 Einwohner/km²
   
Sprache Gesprochene Sprache: sechs unterschiedliche Min-Dialekte + Mandarin als geläufige Fremdsprache
  Geschriebene Sprache: vereinfachtes Chinesisch
   
Religion Buddhismus und Daoismus + Minderheiten( Muslime 0.1%. Christen 10.7%.)
   
Verwaltung 9 Präfekturen, 85 Landkreise
   
Gouverneur Huang Xiaojing
   
Geographische Lage Im Osten und im Süden liegen das Ostchinesische und Südchinesische Meer und die Taiwanstraße; das Wuyi-Gebirge liegt im Westen; der größte Fluss ist der Min-Fluss.
   
Niederschlag 1400 bis 2000 mm pro Jahr (davon 80% von Mai bis September)
   
Temperaturen Unterschied zwischen Küstenregion und Inland
  Im Januar: 7 – 10°C, 6 – 8°C
  Durchschnittliche Sommertemperaturen: 29°C
   
   
Mögl. Umweltkatastrophen Taifune; heftige, monsunartige Regengüsse (-> Überflutung).
   
Wirtschaft Industrie: 47%
  Dienstleistungen: 39%
  Landwirtschaft: 14% (1/5 des chinesischen Bambuswaldes)
   
BIP (2002) 0,72 Milliarden US-Dollar
   
Kulturelle Besonderheiten Sehr stark ausgeprägte lokale Dialekte (linguistisch interessant); das deutsche Wort „Tee“ kommt aus der Region um Xiamen; kulturelle Fragmentierung
   
Klima Subtropisches Klima, humid (Monsun)

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Gansu

Name Gansu , auch abgekürzt Gan oder Long. Der Name Gansu wird gebildet aus den Bezeichnungen für zwei Präfekturen aus der Zeit der Sui- und Tang-Dynastien. Gan (nahe Zhangyi) und Su (nahe Jiuquan).
   
Koordinaten 38° N, 102° O
   
Kurze Lagebeschreibung Gansu umschließt eine sehr große, schmale Fläche von 390.000 km² und eine Länge von etwa 1000 km, von Zentralchina bis in den Nordwesten. Womit Gansu zu den größten Provinzen Chinas gehört. Im Norden grenzt Gansu an die Xinjiang. Östlich grenzt es an die Innere Mongolei, Ningxia und Shaanxi und südlich und westlich grenzt es an Sichuan und Quinghai. Gansu ist in 14 Präfekturen geteilt, die in 86 Landkreise unterteilt sind. Flüsse: Es gibt 450 Flüsse in Gansu, unter dem 78 Flüsse einen jährlichen Abfluss von über 100 Million Kubikmetern haben. Der „Schwarze Fluss“, der „Shule Fluss“, der „Gelbe Flusses“, der „Tao-Fluss“ und der „Jialingjiang Fluss“ sind die bedeutendsten und größten.
   
Bevölkerung 25.620.000 Einwohner, das sind 65,7 Einwohner pro km². Damit gehört Gansu zu den eher weniger besiedelten Provinzen Chinas.
   
Wichtige Städte Die Provinz-Hauptstadt von Gansu ist Lanzhou und gehört mit Dunhuang und Jiayuguan zu den größten Städten Gansu.
   
Wirtschaft Gansu gehört trotz 8 %-igem Wirtschaftswachstum zu den ärmsten Provinzen Chinas.  Im Jahr 2004 betrug das verfügbare Pro-Person-Einkommen der Stadtbewohner 7376,74 Yuan. Das Person-Nettoeinkommen der Landbewohner betrug 1852 Yuan (1 Renminbi Yuan =0,106998353 Euro).
   
Landwirtschaft Gansu ist für Kräuter bekannt, die vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung finde, doch die wichtigsten Produkte aus Gansu sind Getreide. Dazu zählen Weizen, Mais und Hirse. Reis kann wegen dem Klima nicht angebaut werden. Gansu produziert aber auch Baumwolle und Nüsse. Ziegen, Schweine und Schafe sind die führenden Tiere der Viehzucht in Gansu.
   
Historische und landschaftliche Sehenswürdigkeiten -
   
Kulturelle Besonderheiten -
   
Sonstiges -
   
Klima Gansu hat ein sehr trockenes Klima mit viel Sonnenschein und starker Strahlung. Die Temperaturen schwanken sehr von Tag zu Nacht. Die jährlichen durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 0°C-14°C.
Klimadiagramm nach Walter der Stadt Lanzhou.

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Guizhou

Name Guizhou
   
Hauptstadt Guiyang
   
Koordinaten 27° N, 107° O
   
Lagebeschreibung Guizhou ist eine Provinz im Südwesten Chinas. Hier befindet sich mit dem Huangguoshu-Wasserfall der größte Wasserfall Asiens.
   
Geschichte Guizhou kam vor 2000 Jahren unter chinesische Herrschaft. Die Gründung der Provinz erfolgte 1413. Im Zweiten Weltkrieg flüchteten zahlreiche Kaufleute, Beamte und Intellektuelle vor den Japanern hierher; sie spielten für die Entwicklung nach dem Krieg eine bedeutende Rolle.
   
Wirtschaft Mehrere Millionen Menschen leben unterhalb der offiziellen Armutsgrenze, darunter ein großer Anteil der Angehörigen nationaler Minderheiten. Fast alle neuen Arbeitsplätze und Privatgeschäfte wurden von Zuwanderern aus Sichuan eingenommen .Das wirtschaftliche Zentrum der Provinz ist die Hauptstadt Guiyang. Dank des milden Klimas ist die Landwirtschaft in Guizhou gut entwickelt. Die Hauptanbauprodukte sind Reis, Mais, Kartoffeln, Tabak und Zuckerrohr. Die Provinz produziert eine große Anzahl verschiedener Heilkräuter und ist eines von vier großen Heilkräuter-Anbaugebieten in China. Guizhou weist eine Vielzahl an Bodenschätzen auf. Die Provinz hat die bedeutendsten Quecksilbervorkommen Chinas.
   
Klima Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15 °C und der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt bei 900 mm–1500 mm. Guizhou ist an 220 Tagen im Jahr bewölkt und damit die Provinz mit den meisten Wolkentagen. Der Name der Provinzhauptstadt Guiyang bedeutet „wertvoller Sonnenschein“.
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