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Shanxi

Name Shanxi (wörtlich: westlich des Gebirges)
   
Hauptstadt Taiyuan
   
Fläche 60232 qkm
   
Höchste Erhebung Beitaiding Gipfel (3058m ü.N.N.)
   
Bevölkerungszahl 31,41 Millionen
   
Bevölkerungsdichte 550 (Einwohner/qkm)
   
Gliederung 4 Bezirke (Xinzhou, Linfen, Lüliang, Yuncheng)
   
   
Nachbarprovinzen Innere Mongolei, Hebei, Henan, Shaanxi
   
Klima Kontinentalklima
   
Sehenswürdigkeiten Tempelanlagen in Wutaishan, die Altstadt von Pingyao, die Olzpagode im Kreis Yingxian, das Hängende Kloster im Kreis Hunyan und die Yungang-Grotten bei Datong.

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Sichuan

Geographie Sichuan liegt im Südwesten Chinas (Kordinaten: in der nördlichen Breite 26'03 "-34 '20" und in der östlichen Länge 97'22 "-110 '10"). Mit einer Fläche von 485.000 km² (->5,05% der gesamten Fläche Chinas) ist Sichuan flächenmäßig die fünft größte Provinz Chinas. In der Mitte Sichuans ist das Sichuan Becken wegen der roten Böden auch das Rote Becken genannt. Das Becken ist 600km lang und 380 km breit. Es ist umschlossen von einigen Gebirgen (Wushan-Gebirge, Dalou-Gebirge, Daliang-Gebirge, Qionglai-Gebirge, Minshan-Gebirge, Daba-Gebirge und Micang-Gebirge). Es wird von zahlreiche Flüsse durchflossen. Die größten sind: Min Jiang, Tuo Jiang, Jialing Jiang und Wu Jiang.
   
Bevölkerung Die Bevölkerungsdichte beträgt mit 87.000.000 Einwohnern 179 Einwohner/km². (Deutschland hat im Vergleich dazu eine Bevölkerungsdichte von 229 Einwohner km²).
   
Die Hauptstadt (Chengdu) Die Hauptstadt Sichuans ist Chengdu. Bei einer Fläche von 12.346 km² hat Chengdu 10.440.000 Einwohner ( Bevölkerungsdichte: 845,62 Einwohner/km²). Chengdu liegt im Osten der Provinz Sichuan. Typisch für Chengdu ist der Panda. Deshalb nennt sich Chengdu auch die Hauptstadt des Pandas. In Chengdu befindet sich die weltweit größte Pandaaufzugstation, welche auch zu besichtigen ist. Eine weiter Sehenswürdigkeit in der Hauptstadt ist der Wuhou Tempel. Der Tempel ist einer der ältesten Tempel Chengdus. Auch sehenswert ist der große Buddha aus Stein. Dieser ist allerdings nicht direkt in der Hauptstadt, sondern 160 km entfernt in Leshan. Im Jahre 713 wurde der Buddha von einem buddhistischen Mönch in Auftrag gegeben. Mit einer Höhe von 71 Metern ist die Statur, die größte Steinfigur der Welt.
   
Weitere wichtige Städte Neben Chendu sind auch Zigong, Xichang, Leshan, Nanchong und Panzhihua bedeutende Städte. Zigong ist für seine großen Mengen an Salz bekannt und wird deshalb auch Salzstadt genannt Xichang ist besonders, da sich dort eine Satellitenbasisstation befindet. Sichuan setzt sich aus 18 bezirksfreien Städten (Stadt Chengdu, Stadt Zigong, Stadt Panzhihua, Stadt Lushou, Stadt Deyang, Stadt Mianyang, Stadt Guangyuan, Stadt Suining, Stadt Neijiang, Stadt Leshan, Stadt Nanchong, Stadt Meishan, Stadt Yibin, Stadt Guang'an, Stadt Dazhou, Stadt Ya'an, Stadt Bazhong, Stadt Ziyang) und drei autonomen Bezirken (Ngawa, Garzê und Liangshan) zusammen.
   
Wirtschaft In Westchina ist Sichuan einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder. Zum internationalen Markt trägt Sichuan besonders folgende Waren bei: Getreide, Ölpflanzen und Naturseide. Aber auch mit Bodenschätzen kann Sichuan dienen. In Sichuan wird für den Eigenbedarf vor allem Reis, Mais, Weizen, Süßkartoffeln, Raps und Soja angebaut. Aber auch Obst und Zitrusfrüchte werden gepflanzt.
   
Erdbeben Am 12.5.2008 suchte Sichuan und Umgebung ein heftiges Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala heim. Dieses Beben forderte mehr als 68.000 Opfer. Zudem kam das 5,8 Millionen Leute obdachlos wurden. Auch heute sind noch Spuren geblieben, tausende Kinder sind seit dem Erdbeben vor zwei Jahren Waisen.
   
Einkommen Das Durchschnittliche Einkommen in Sichuan beträgt 750 Yuan (77 Euro)(Jahreseinkommen: 9000 Yuan) und ist für China damit recht niedrig.
   
Sprache In Sichuan werden viele verschiedene Dialekte gesprochen. Die meisten kann man jedoch den Huguang bzw. dem Xinan Gruppen der chinesischen Sprache beiordnen.
   
Das Klima Das Klima in Sichuan ist subtropisch (subtropsich -> eine Durchschnittstemperatur von über 20 Grad, wobei der kälteste Monat eine Durchschnittstemperatur unter 20 Grad hat). Im Durchschnitt sind in Sichuan jährlich 350 frostfreie Tage. Es gibt jedoch nur etwa 25 bis 30 Sonnen Tag, da es eine hohe Wolken und Nebelbildung gibt.
Klimadiagramm der Stadt Chengdu nach Walter.

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Tianjin

Name Tianjin ; aber auch Tientsin genannt.
   
Koordianten 39 ° 8' N, 117° 11' O
   
Lagebeschreibung Das Stadtgebiet Tianjins befindet sich am Fluss Haihe und am Ufer des Bohai-Meeres. Vom Stadtzentrum bis zum Bohai-Meer sind es 70 Kilometer. Etwa 120 Kilometer entfernt liegt Beijing. Tianjin befindet sich 3 Meter über dem Meeresspiegel. Etwas 5% der Gesamtfläche wird vom Bergland eingenommen. Der höchste Berg ist 1052 m hoch.Klima: Tianjin weist ein kontinentales Monsunklima der gemäßigten Zone auf. Die Jahrestemperatur im Stadtgebiet beträgt durchschnittlich 12,3 °C. Die bisher gemessene Tiefsttemperatur war - 22,9 °C und die Höchsttemperatur 39,9 °C. Die frostfreie Periode beträgt etwa 210 tage. Der Jahresniederschlag beläuft sich auf 550 - 650 Millimeter, an Wind zu gewandten Berghängen im Norden jedoch bis zu 900 Millimeter. Er ist überwiegend auf Juli und August konzentriert.
   
Landwirtschaft Die Anbaufläche der Stadt beträgt 426100 Hektar. In den nahen Vororten wird hauptsächlich Gemüse erzeugt. In den fernen Vororten werden vor allem Getreide und Ölpflanzen angebaut. Der bekannte Xiaozhan-Reis wird dort ertragreich geerntet. Gelbfische, Garnelen und andere Meerestiere werden an der Küste gefangen.
   
Industrie Tianjin ist eine der größten Industrie- und Handelsstädte Chinas. In Nordchina ist es das wirtschaftliche Zentrum. Zwei der wichtigen Industriezweige sind die Erdölförderung und Salzgewinnung. Auch die Automobilindustrie, sowie die Petrochemie und die Textilindustrie sind wichtige Teile der Wirtschaft Tianjins.
   
Wichtige Städte  
  13 Bezirke : Heping, Hebei, Hedong, Hexi, Nankai, Hongqiao, Tanggu, Hangu, Dagang, Dongjiao, Xijiao, Nanjiao und Beijiao.
  5 Kreise : Jixian, Baodi, Wuqing, Ninghe und Jinghai
   
Bevölkerung Tianjin hat ca. 10,5 Millionen Einwohner und diese leben in einer Dichte von 379 Einwohner/qkm . Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Einwohners auf dem Land beträgt ca. 11.476 Yuan und in der Stadt ca. 21.045 Yuan.
   
Sehenswürdigkeiten & kulturelle Besonderheiten Tianjin ist bekannt für seine gut erhaltende Kultur vor allem die folgenden fünf Handwerke: Neujahrsmalerei, farbige Lehmbildhauerei, Drachen aus Wei, Ziegelschnitzerei und Teppiche. Tianjin beherbergt zahlreiche Theater-, Opern- und Konzerthäuser. Außerdem eine Vielzahl beliebter Museen im Bereich Kunst , wie aber auch im Bereich Wissenschaft und Technik. In Tianjin findet man Gebäude im chinesischem als auch im westlichen Baustil, was Tianjin zu einem Museum der Bauformen verschiedener Länder macht. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist der Tempel des Großen Mitleids (Da Bei Yuan), dessen ältester Teil 1669 unter Kaiser Kangxi entstand. Das Da-Bei-Kloster und die Große Moschee sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten.
   
Sonstiges Der Bürgermeister Tianjins ist Huang Xingguo.

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Tibet

Name Tibet
   
Hauptstadt Lhasa
   
Lagebeschreibung Gebirge: Himalaya im Süden (höchster Gipfel: Chomolangma (Mount Everest), 8846m, höchster Berg der Welt)
  Flüsse: Brahmaputra (tibetisch: Tsangpo; längster Strom der Region), Mekong, Jangstekiang, Huang He, Indus, Ganges, Sutlej
   
Bevölkerung 6 Mio. Tibeter und schätzungsweise 7,5 Mio. Chinesen
  Religion: buddhistisch (bis zu 99% der tibetischen Bevölkerung)
  Sprache: bis 1959 Amtssprache Tibetisch, danach Chinesisch
   
Wirtschaft Tibeter: hauptsächlich Landwirtschaft und Viehzucht. Chinesen: hauptsächlich Verwaltung, Handel und Dienstleistungen.
   
Sehenswürdigkeiten Kulturelle: der Potala Palast (Lhasa; ehemaliger Winterpalast des Dalai Lama), das Jokhang Kloster (Lhasa), Norbulingka (Lhasa; ehemalige Sommerresidenz des Dalai Lama), das Tashilhünpo Kloster (Shigatse). Landschaftliche: Schlucht des Yarlung Zangbo (Tiefe von 5.382 m, ist die tiefste Schlucht der Welt), Mount Everest (Tibetisch: Chomolungma) (s.o.), Yongjor Lhukang (auch Teich des Drachenkönigs genannt, Lhasa), Naturschutzgebiete in Lhunzhub und Maizhokunggar, Qiga und Derzhom (hier gibt es heiße Quellen), Yamzhog Yumco (See in 4.400m Höhe)
   
Sonstiges Grundnahrungsmittel: Tsampa (geröstetes Gerstenmehl). Nationalgetränk: Buttertee. Typische Tiere: Wildyak, Moschustier, tibetische Antilope, tibetische Gazelle, Kyang (wilder Esel), Pica. Typische Vögel: Schwarzhalskranich, Bartgeier, Haubentaucher, Streifengans, Rotgans, Ibisschnabel. Hauptumweltprobleme: Unkontrollierte Abholzung in Ost-Tibet, Wildern großer Säugetiere (Großer Panda, wilder Yak, Schneeleopard, Asiatischer Schwarzbär). Nationalflagge: Schneelöwen, rote und blaue Strahlen; in Tibet verboten.
   
Religiöses und politisches Oberhaupt Der 14. Dalai Lama, lebt im indischen Exil in Dharamsala; sein Bild ist in Tibet verboten.
   
Klima Durchschnittlicher Niederschlag: variiert stark: im Westen 1mm im Januar bis 25mm im Juli, im Osten 25 bis 50mm im Januar bis 800mm im Juli → durchschnittliche Niederschlagsmenge: ca. 400mm, wobei manchmal im westlichen und nördlichen Teil Tibets 100mm unterschritten werden durchschnittliche Temperatur: Juli 14°c, Januar -4°C.

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Xinjiang

Name Xinjiang
   
Hauptstadt Ürümqi
   
Koordinaten 41° Nord/ 86° Ost
   
Lagebeschreibung Nordwesten Chinas; benachbarte Provinzen: Tibet, Qinghai, Gansu; benachbarte Staaten: Russland, Mongolei, Tadschikistan, Kasachstan, Afghanistan, Kirgisistan, Pakistan, Indien; Seen: Der bekannteste See ist der Lop Nur, dessen Größe sich oft gewaltig ändert.
   
Niederschläge Die Niederschläge sind gering, unterscheiden sich aber wiederum im Norden (Jahresniederschlag: 100-600 mm) vom warmgemäßigten, trockenen Süden (25-100 mm).
   
Bevölkerung etwa 18 Millionen Einwohner
   
Jahreseinkommen 2000 US-Dollar (bis 2015 soll das BIP den chinesischen Durchschnittswert erreichen)
   
Wichtige Städte Ürümqi und Karamay
   
Landwirtschaft Auf 3,128 Millionen Hektar Ackerland werden in Xinjiang besonders Weizen, Mais, Reis und Sorghum angebaut, die durch das unterirdische Kanalsystem, das für eine geringe Verdunstung sorgen soll, gut gedeihen können. Des Weiteren wird die begehrte Baumwolle besonders im Süden Xinjiangs angebaut. Früchte und Melonen sind besondere Spezialitäten, die durch das gemäßigte Klima gut wachsen. Daneben ist Xinjiang, wegen der großen Weideflächen, eines der wichtigsten Viehzuchtländer Chinas. Die Gebirge sind reich an Wäldern.
   
Industrie Die Provinz ist reich an Bodenschätzen (Kohle, Erdöl, Eisen und Salz). Gold und andere Buntmetalle werden zunehmend gefördert. Die Lederverarbeitung, der Zuckerproduktion sowie immer mehr die Ölindustrie sind wichtige Einnahmen.
   
Sehenswürdigkeiten Kanas-See: Hochgebirgssee im tiefen Altai-Gebirge
  Seidenstraße: Vor 2000 Jahren verlief die Seidenstraße durch Chinas Wüsten und mittel- und westasiatische Länder bis zum Mittelmeerraum.
  Kashgar: „Kashi“ ist eine alte Stadt in Xinjian, die mit über 2000 Jahren viel Kultur aufzuweisen hat
  Ily-Tal: Das Ily-Tal ist mit seiner idyllischen Landschaft eines der beliebtesten Touristenziele in Xinjiang
   
Klima/ Temperaturen In Xinjiang herrscht ein sehr kontinentales Klima. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht schwanken extrem. Weiterhin unterscheiden sich Norden und Süden ebenfalls erheblich. Die durchschnittliche Temperatur im Norden liegt bei -4° - -8° während die im Süden bei 7°- 14° liegt.

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