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Gartok

Name Gartok (tibetisch: སྒར ་ཐོག)
   
Koordinaten 31° 45‘ 0‘‘ N 80° 22‘ 0‘‘ E
   
Höhe 4.460 m
   
Einwohnerzahl <10.000

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Garzê

Bevölkerung ca. 44.848 Einwohner
   
Koordinaten 30° 57′ N, 101° 10′ O
   
Lagebeschreibung Dawu ist ein Kreis, welcher zum Verwaltungsgebiet Garzê gehört. Garzê liegt im Nordwesten der Provinz Sichuans.
   
Einwohner Die Einwohner Dawus sind mit 91.24 % größtenteils Tibeter.
   
Klima Das Klima in Dawu ist eher mild. So ist der durchschnittlich heißeste Monat in Dawu der Juli mit 16.9 °C und der kälteste ist der Januar mit –0.5°C. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 9°C. In den Wintermonaten (z.B. der Januar: 1mm) ist der Niederschlag sehr niedrig wo hingegen die Sommermonate regnerischer sind (z.B. im Juni: 123mm).
   
Landwirtschaft In Dawu wird viel Reis aber auch Mais, Raps und Weizen angebaut

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Gyanzê

Name Gyangzê
   
Allgemeines Gyangzê (tibetisch Gyantse) hat auf einer Fläche von 3.859 Quadratkilometern etwa 60.000 Einwohner. Es ist gehört zum Regierungsbezirk Xigaze im Autonomen Gebiet Tibet, der Volksrepublik China.
   
Koordinaten 28°57′N 89°38′E / 28.95°N 89.633°E / 28.95; 89.633
   
Lagebeschreibung Die Großgemeinde Gyangzê dient als Sitz der Verwaltung, ist außerdem, nach Lhasa, Xigaze und Qamdom der viertgrößte Ort Tibets auf eine Höhe von 3977 m über Normal Null, direkt an der „Freundschaftsautobahn“, welche Nepal bzw. Kathmandu mit Tibets Hauptstadt Lhasa verbindet.
   
Stadtgeschichte In Gyangzês Mitte thronte ursprünglich eine Bergfestung aus dem 9.Jahrundert. Diese wurde im 14. Jahrundert zu Pelkhor Chöde einem tibetischen Kloster. Dieses ist berühmt berüchtigt für seinen und ganz Tibet größtes religiöses Bauwerk ,sowie Kulturellenhöhepunkt Kumbum ,welches im Jahre 1440 in Auftrag gegeben wurde Im Kloster Pelkor Chode befindet sich der Chorten Kumbum, der 35 Meter hoch ist und sechs Stockwerke umfasst. In 108 Kapellen hängen über 10.000 Wangemälde. Es dient als Heerberge für buddhistische Mönche aus drei verschiedenen tibetischen Schulen.
   
Sonstiges Der Kreis Gyangzê fungiert als eines der Wichtigsten Anbaugebiete im Agrarsektor. Des Weiteren ist Gyangzê für seine Teppiche in ganz Tibet berühmt.

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Kanding

Name Kangding
   
Höhe 2,560m
   
Einwohner 109.349
   
Zeitzone China Standard (UTC+8)
   
Lage Kangding liegt in Osttibet und ist die Hauptstadt des tibetischen autonomen Distrikts Garzê in der Provinz Sichuan. Die Stadt liegt in einem Tal im tibetischen Plateau 210 Kilometer west-südwestlich von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz, und 100 Kilometer westlich von Ya’an.
   
Geschichte In der Geschichte war Kangding das wichtigste „Tor nach Tibet“. Früher wohnten hier sowohl chinesische als auch tibetische Händler und Kaufleute. Gehandelt wurde vor allem mit zu Blöcken gepressten chinesischem Tee, der gegen tibetische Wolle getauscht wurde.Im Jahr 1786 ereignete sich im Süden von Kangding ein Erdbeben mit der Stärke 7.4 auf der Richterskala, bei dem fast die gesamte Stadt zerstört wurde und viele tausend Menschen ums Leben kamen.
   
Namensgeschichte Kangding (Chinesisch: 康定) ist auch bekannt als Dartsedo (Tibetisch: དར་རྩེ་མདོ) oder Dardo (Tibetisch: དར་མདོ). Der tibetische Name drückt aus, dass die Stadt im Zusammenfluss der Flüsse Dar und Tse liegt.

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Lhasa

Name Lhasa (拉萨市)
   
Höhe 3650m
   
Fläche 31662 km²
   
Einwohner 474499
   
Zeitzone China Standard Time / UTC + 8 Stunden
   
Bevölkerungsdichte 14,99 Einwohner / km²
   
Lage Lhasa befindet sich im Transhimalaya-Gebirge. Es liegt etwa in 3600 m Meereshöhe im Tal des Kyi Chu(tib.: skyid-chu), einem Nebenfluss des Yarlung Tsangpo. Die Stadt liegt an dessen nördlichem Ufer und erstreckt sich heute in west-östlicher Richtung über mehr als 10 Kilometer.
   
Geschichte Die Geschichte Lhasas geht bis in das 7. Jahrhundert zurück. Damals wurden der Jokhang-Tempel, noch heute das religiöse Zentrum der Altstadt von Lhasa, der Ramoche-Tempel sowie der erste Palast des tibetischen Königs Srongtsen Gampo (reg. 620-649) auf dem roten Hügel (tib.: dmar-po ri) gegründet. Dieser stand dort, wo sich heute der Potala-Palast befindet. Zwei im Potala gelegene Kapellen, die u. a. der großtibetischen Königslinie gewidmet sind, gelten als Überbleibsel dieses Palastes. Im 15. Jahrhundert baute die buddhistische Gelug-Schule mit Sera, Drepung und Ganden drei Klöster in der Umgebung von Lhasa. Im 17. Jahrhundert wurde der Potala-Palast unter Ngawang Lobsang Gyatsho, dem fünften Dalai Lama, auf dem "Roten Hügel" neu erbaut, und auch der Jokhang-Tempel wurde vergrößert.
   
Namensgeschichte Der Bedeutung des Namens Lhasa wird heute in der Regel mit tibetisch „Götterort“ angegeben. In der Zeit der Yarlung-Dynastie trug dieser Ort den Namen (tib.:) rva-sa, womit eine umzäunte Weide gemeint war. Möglich ist auch die Interpretation „Ziegenweide“. Darin erinnert auch die Bezeichnung dieses Ortes im heutigen Lhasa-Dialekt. Hier wird der Name mit API ɬ ̄ɛ:s ̄a ausgesprochen, was dem Schrifttibetischen „lhas sa“ entspricht. Dies wiederum hat die Bedeutung „umzäunter Ort“ (rva sa). Letztendlich ist auch zu beachten, dass tib.: lha auch die Bezeichnung für die als göttlich angesehen tibetischen Könige war, so dass Lhasa zunächst als „Ort der Könige“ verstanden wurde und später eine Umdeutung in „Götterort“ erfahren hat.
   
Kultur und Sehenswürdigkeiten Nach der Tradition des Tibetischen Buddhismus gibt es in Lhasa drei konzentrische Pilgerrouten. Die innerste Route, Nangkhor, umfasst einen Rundgang im Innenhof des Jokhang-Tempels. Die mittlere Route heißt Barkhor und umfasst einen Rundgang um den Jokhang-Tempel sowie weiteren Klöstern und Tempeln in der Altstadt. Die äußerste Route schließlich, Lingkhor, folgt den früheren Stadtgrenzen. Dieser Teil der Altstadt ist heute auch touristisch erschlossen. Hauptsehenswürdigkeit in Lhasa ist der Potala-Palast, der ehemalige Palast des Dalai Lama. Das 1999 eröffnete Tibet-Museum zeigt mehr als 30.000 Ausstellungsstücke aus der tibetischen Kultur (vgl. Buddhistische Kunst). Die 1985 gegründete Tibet-Universität befindet sich in Lhasa.
Kloster Jokang
Kloster Jokang
Kloster Sera

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Lhatse

Name Lhatse/ Lhartse/ Lhazê/ Chushar
   
Kreis Lhazê ist ein Kreis und eine Stadt des Regierungsbezirks Shigazê des Autonomen Gebietes Tibet der Volksrepublik China.
   
Lage Lhatse liegt im Tal des Yarlung Zangbo Flusses 151 km südwestlich von Shigatse. Die Stadt liegt 4050 m über dem Meeresspiegel. Sie liegt 10 südlich vom alten Dorf Lhatse entfernt und damit vom kleinen Kloster Gelugpa.
   
Koordinaten 29° 11′ N, 88° 6′ O
   
Bevölkerung 47.252 Einwohner (1999)
   
Klima/Temperaturen Die höchsten Temperaturen in Lhatse liegen bei etwa 30°C im Mai, die niedrigsten im Januar bei ungefähr 2°C. Zu Frost kommt es sehr selten oder nie. Die Regenzeit dauert von Juni bis September, mit dem Höhepunkt im Juli (bis zu 25 Regentage/ Juli).
   
   
Industrie Da sich die Straßen des Mount Everest und des Mount Kailash westlich von Lhatse teilen, ist die Kleinstadt ein beliebter Rastort für Reisegruppen, die auf dem Weg zu den imposanten Bergen sind. Demnach gibt es einige Hotels und Restaurants in Lhatse.
   
Sehenswürdigkeiten 10 km östlich von Lhatse sind die Xiqian Hot Springs, weithin bekannt für ihre heilenden Eigenschaften. Außerdem gibt es die Ruinen der Drampa Gyang Lhakhang, die im 7. Jahrhundert von König Songtsen Gampo erbaut wurde sowie die imposanten Ruinen der Gyang Bumoche oder Gyang Bumpoche. Das ehemalig zur Jonang-Schule gehörende, im 14. Jahrhundert gegründete Kloster Tagten Phüntshog Ling steht seit 2006 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.

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Litang

Name Litang, tibetisch Li thang
   
Fläche 13 677km²
   
Lage Litang liegt im Nordwesten Tibets und gehört zu der chinesischen Provinz Sichuan.
   
Bevölkerung Insgesamt hat Lithang 50 000 Einwohner (2004). Hauptsächlich sind es Tibeter, aber es gibt auch Han.
   
Hauptort Der Hauptort ist Gaocheng, neben 23 weiteren Gemeinden.

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